Zwei Hände, die einen Zettel mit einem Vorschlag an eine Moderationswand pinnen.

Info-Veranstaltung für Politikerinnen und Politiker zum Thema Jugendbeteiligung

Auf verschiedenen politischen Ebenen wird seit der letzten Kommunalwahl diskutiert, wie Kinder und Jugendliche an Entscheidungen vor Ort beteiligt werden können. Im Landkreis Harburg existieren bereits in den meisten Kommunen unterschiedlich ausgeprägte Formen der formellen Jugendbeteiligung. Die gesetzliche Grundlage für eine umfassende Kinder- und Jugendbeteiligung ist § 36 NKomVG.

In den Jugendzentren und Jugendtreffs findet die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit den angebotenen jugendbezogenen Aktivitäten statt, da sich die Angebote an den Interessen der jungen Menschen orientieren sollen. Es gibt jedoch auch Überschneidungen, da die Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger vor Ort auch als Sprachrohr für die Anliegen der jungen Menschen dienen sollen, die über den Bereich der Jugendarbeit hinausgehen.

Die Kreisjugendpflege im Landkreis Harburg hat aufgrund einer Anregung aus einem anderen Landkreis beschlossen, eine Informationsveranstaltung für Politikerinnen und Politiker aus den Räten und dem Kreistag anzubieten. Diese Veranstaltung richtet sich an Personen, die Fragen zur Kinder- und Jugendbeteiligung haben oder die bereits in ihrer Kommune umgesetzten Formen der Kinder- und Jugendbeteiligung besser verstehen möchten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendarbeit (LAG OKJA) statt, die im Auftrag des Landes Niedersachsen eine Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung aufbaut. Die geplante Tagesordnung lautet wie folgt:

14:00 Uhr: Begrüßung durch Ana Christina Bröcking, Vorstand Soziales LK Harburg
14:10 Uhr: Kurze inhaltliche Einführung durch Kai Schepers, Kreisjugendpfleger LK Harburg
14:20 Uhr: Simone Sommerfeld, Grundsatzreferentin der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit (LAG OKJA): Welche Formen von Kinder- und Jugendbeteiligung gibt es? Und: Warum gibt es eine (politische) Verbindung zur Kinder- und Jugendarbeit?
15:00 Uhr: 12 kreisangehörige Kommunen: Was gibt es wo? Ein Stellwand-Rundgang mit der Bitte um Ergänzung (diese Stellwände gibt es auch digital)
15:45 Uhr: Kaffee-Pause und weiterer Austausch
16:00 Uhr: Fachgespräch mit Simone Sommerfeld und Live-Austausch: Welche Form der Kinder- und Jugendbeteiligung setzen wir in unserer Kommune um? Erreichen wir damit die von uns beabsichtigten Effekte?
17:00 Uhr: Über den Tellerrand geschaut: Welche gut erprobten Formen der Kinder- und Jugendbeteiligung gibt es? Was geht digital? Matthias Haist, Medienpädagoge der Kreisjugendpflege, im Austausch mit Simone Sommerfeld
17:30 Uhr: Beendigung der hybriden Veranstaltung im Saal und Umzug in den „Treffpunkt“
18:00 Uhr: Fortführung der Diskussion anhand der Stellwände mit Leitfragen
(open end)

Veranstalter:

Kreisjugendpflege Landkreis Harburg
Ansprechperson: Kai Schepers
Telefon: 04171-693-542
E-Mail: k.schepers@lkharburg.de
Webseite: www.landkreis-harburg.de

Datum

11 Okt 2023
Abgelaufen!

Uhrzeit

14:00 - 18:00

Standort

Burg Seevetal
Burg Seevetal, Am Göhlenbach 11, 21218 Seevetal
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